BACnet,Modbus,LON,KNX,M-Bus,OPC

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Das L-GATE Gateway LGATE‑902 ist ein leistungsstarkes Gateway mit integrierter, grafischer Visualisierung, das gleichzeitig CEA‑709 (LonMark-Systeme), BACnet, KNX, Modbus und M-Bus integriert. Ein LCD-Display (128x64) mit Hinter­grund­beleuchtung und Dreh Lesen Sie mehr

Eigenschaften

Marke:
Loytec
Artikelnummer::
70002240
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Informationen

Das L-GATE Gateway LGATE‑902 ist ein leistungsstarkes Gateway mit integrierter, grafischer Visualisierung, das gleichzeitig CEA‑709 (LonMark-Systeme), BACnet, KNX, Modbus und M-Bus integriert. Ein LCD-Display (128x64) mit Hinter­grund­beleuchtung und Dreh-/Drückknopf (Jog-Dial) dient zur lokalen Bedienung. Geräte- und Daten­punkt­informationen werden in Klartext und über Symbole dargestellt.

Die Aufschaltung im LonMark-System erfolgt über den IP-852 (Ethernet/‌IP) oder TP/‌FT-10 Kanal. LGATE‑902 verfügt über ein integriertes Remote Network Interface (RNI), um über Ethernet/‌IP einen Zugriff auf den TP/‌FT‑10 Kanal herzustellen. Die BACnet-Aufschaltung erfolgt über BACnet/‌IP oder BACNet MS/‌TP. LGATE‑902 ist als BACnet Building Controller (B-BC) BTL-zertifiziert und kann als BBMD konfiguriert werden.

Weiters verfügt das L-GATE Gateway über Schnittstellen zur direkten Ein­bin­dung von KNXnet/‌IP und Modbus (RTU/ASCII, TCP, Master oder Slave). M-Bus-Geräte oder KNX TP1 Teilnehmer werden optional über externe Schnittstellen­module ein­ge­bunden.

Über den eingebauten Webserver können sämtliche Technologie­daten­punkte betrachtet und verändert werden. Die Gateway-Funktionalität erlaubt den Daten­austausch zwischen allen verfügbaren Kommunikations­technologien. Realisiert wird dies mit Connections, über die Datenpunkte verschiedenster Technologien verbunden werden. Dabei wird zwischen Lokalen Connections (Verbindungen auf dem L-GATE) und Globalen Connections (netz­werk­weiter Datenaustausch) unterschieden. L-GATE unterstützt das automatisierte Anlegen von Connections, was den Engineering-Aufwand beim Einrichten der Gateway-Funktionalität erheblich reduziert (Smart Auto-Connect™). Mit Mathematikobjekten können beliebige Berechnungen mit allen Datenpunkten durchgeführt werden, um das Ergebnis auf Ausgangsdatenpunkte abzubilden. Technologiedatenpunkte werden zusätzlich automatisch als OPC-Tags über den integrierten OPC-Server (OPC XML-DA, OPC UA) bereitgestellt.

Auf der Ethernet-Seite verfügt das L-GATE Gateway über zwei 100Base‑T Ethernet-Ports. Diese können entweder über den internen Switch miteinander verbunden werden oder es wird jeder der Ports in ein separates IP-Netzwerk konfiguriert.

Werden die Ethernet-Ports für zwei separate IP‑Netze konfiguriert, so kann beispielsweise ein Port an ein WAN (Wide Area Network) angeschlossen werden, um darüber gesichert (HTTPS) zu kommunizieren, während der zweite Port in ein ungesichertes Netzwerk (Gebäude-LAN) konfiguriert wird, wo die typischen Protokolle der Gebäudeautomation ablaufen (BACnet/‌IP, LON/‌IP, Modbus TCP usw.). Natürlich verfügen diese Geräte auch über eine eingebaute Firewall, um Protokolle auf den entsprechenden Ports zu isolieren. Die eingebaute VPNFunktion ermöglicht das einfache Aufsetzen einer VPN-Umgebung und die sichere Einbindung von Liegenschaften. Mit dem LTE-800 Interface können Liegenschaften auch per Mobilfunk angebunden werden.

Mit dem internen Ethernet-Switch lassen sich Linientopologien (Daisy Chaining) mit bis zu 20 Geräten aufbauen, die die Kosten für den Netzwerkaufbau reduzieren. Zusätzlich ist der Aufbau einer redundanten Ethernet-Vernetzung möglich (Ringtopologie), mit der die Zuverlässigkeit erhöht wird. Die redundante Ethernet-Vernetzung wird durch das „Rapid Spanning Tree Protocol“ (RSTP) ermöglicht, welches von den meisten verwaltbaren (managed) Switches unterstützt wird.

L-GATE Gateways bieten AST™-Funktionen (Alarming, Scheduling und Trending) und E-Mail-Benachrichtigung und lassen sich nahtlos in das L-WEB Gebäude­manage­ment­system integrieren.

IoT Integration

Die IoT-Funktion (Node.js) ermöglicht die Anbindung des Systems an nahezu jeden Cloud-Dienst, entweder zum Hochladen von historischen Daten zu Analysediensten, Zustellung von Alarmen an Alarm-Dienste oder die Steuerung von Teilaspekten des Gebäudes über einen Cloud-Dienst (z.B. Zeitschaltung über Web-Kalender oder Buchungssystem). Es können aber auch Informationen aus dem Internet verarbeitet werden, wie z.B. Wetterdaten für eine Vorhersagebasierte Steuerung. Schließlich können mit dem JavaScript-Kernel auch serielle Protokolle für nicht-standardisierte Geräte in einer Primäranlage implementiert werden.

 

 

 

lgate_overview

 

KNX

 

KNXKNX ist ein Kommunikationsprotokoll, welches unter dem Titel „Home Electronic Systems“ international standardisiert ist (ISO/‌IEC 14543‑3) und sowohl im Bereich der Heimautomation als auch im Bereich der kommerziellen Gebäudeautomation Anwendung findet. In einem KNX-Netzwerk werden Sensoren und Aktoren als eine Menge von Kommunikationsobjekten abgebildet. Ein Kommunikationsobjekt repräsentiert einen typisierten Wert, wie etwa eine Temperatur, einen Schalterzustand oder eine Stellgröße. Die Kommunikationsobjekte kommunizieren über Gruppenadressen. Sensoren senden eine Nachricht mit aktuellem Wert an alle Aktoren, die prüfen, ob ein eigenes Kommunikationsobjekt mit der Gruppenadresse verknüpft ist. Um Geräte verschiedener Hersteller interoperabel zu halten, verwenden Kommunikationsobjekte einen Satz standardisierter Datenpunkttypen (DPTs). Die Netzwerkintegration im KNX-System erfolgt über ein herstellerunabhängiges, datenbankbasiertes Installations-Tool (ETS – Engineering Tool Software).

Für die Integration der LOYTEC-Geräte in ein KNX-System wird eine ETS-Datenbank (ETS4) benötigt. Nach XML-Export der ETS-Projektdatenbank wird die XML-Datei durch das LOYTEC Konfigurations-Tool eingelesen. Nach dem Import des KNX-Projekts werden die verfügbaren KNX Datenpunkte im LOYTEC-Konfigurations-Tool angezeigt, aus denen die tatsächlich benötigten Datenpunkte ausgewählt werden. Nachträgliche Änderungen in einem ETS-Projekt werden über diesen Weg ebenso angezeigt und synchronisiert. Einmal integriert, können KNX-Datenpunkte AST™-Funktionen verwenden. Das Alarming (Alarmmanagement) erfolgt über generische Alarmserver. Für das Zeitschalten von KNX-Datenpunkte werden generische Scheduler verwendet. Trendlogs für KNX-Datenpunkte können mit generischen Trend-Funktionen aufgezeichnet werden. Die Einbindung in das KNX-System erfolgt über KNX TP1 (Twisted-Pair, über externe KNX-Schnittstelle) oder über KNXnet/‌IP (100Base-T-Ethernet).

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